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Damen: HG Naila – SG Marktleuthen Niederlamitz 20:26 (10:12)

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HGN: Pezold (Tor), Weiss (2), Dietzel (3), Kummetz (1), Klasen, Lucker, Lenz, Glotz (6/4), Langholz (3/1), Sommermann (5), Biegler

Schiedsrichter: Lampert (HSV Hochfranken),

Spielfilm: 0:1, 1:4, 3:5, 5:9, 7:9, 10:11, 10:12 (HZ), 11:16, 13:18, 16:23, 19:24, 20:26.

Die HGN ist in das Spitzenspiel gegen die SG Marktleuthen Niederlamitz mit der sicherlich jüngsten Mannschaft der Liga gegangen. Allein sechs B- und A-Jugendliche bildeten das Gros der Heimmannschaft.
Die SG hatte sich offensichtlich viel vorgenommen und startete besser in die Partie (1:4). Die HGN suchte bis zur Mitte der ersten Halbzeit nach taktischen Massnahmen um die Manndeckung gegen die Nailaer Spielmacherin Dietzel nicht zum Nachteil werden zu lassen. Dies hatte sich bereits bis zum 5:9 negativ ausgewirkt. Doch es gelang den Nailaerinnen durch eine eindŕucksvolle Abwehr- und Torhüterleistung sowie schnellem Umschaltspiel zurückzukommen. In der letzten Spielminute vor der Halbzeit dann Pech für die HGN: der Konter von Dietzel landete nur am Pfosten und die Gäste schafften im direkten Gegenzug das 10:12.
Nach der Pause folgte dann sofort die Vorentscheidung: die HGN geriet in doppelte Unterzahl. Das konnten die Fichtelgebirglerinnen zum 11:16 nutzen. Damit war auch irgendwie der Kampfgeist des jungen Teams gebrochen. Die SG präsentierte in Folge ihre sehr gute mannschaftliche und handballerische Weiterentwicklung und hielt Tempo und Genaugkeit bei den Anschlüssen hoch. Naila konnte bis zum Abpfiff den Abstand aber konstant halten auch wenn die Kraft bei den einzelnen Spielerinnen zusehens nachließ.
In Anbetracht der unterschiedlichen Voraussetzungen beider Mannschaften, kann das HGN-Team trotzdem positiv aus dem Spiel gehen und hoffnungsvoll auf die verbleibenden drei Begegnungen der Saison blicken. Denn mit diesem jungen Team ist auch in den nächsten Jahren vieles möglich.